Content Curation Praxisbeispiel

Content Cur…was? Ganz langsam jetzt: Content Curation Praxisbeispiel.

Ganz einfach: Inhalte zu einem bestimmten Thema zusammenstellen, sortieren, bewerten und kommentieren. Inhalte aufbereiten, wenn wir so wollen. Für andere.

Wieso denn für andere, was habe ich denn davon?!

Es gibt ziemlich viele, ziemlich gute Erläuterungen zum Thema Content Curation. Und warum es definitig Sinn macht, sich damit zu beschäftigen. Vor allem als Unternehmen im B2B, als Blogger/Affiliate.

In absoluter Kürze:

  • Steigerung des eigenen Wissens (ist immer gut!)
  • Vernetzung und Verknüpfung mit wichtigen Größen in der Branche
  • höhere Reichweite und stärkere Sichtbarkeit

Praxisbeispiel am eigenen Blog

Gemeinsam mit einer Freundin betreibe ich – komplett privat – den Vereinbarkeitsblog. Im Frühjahr diesen Jahres ploppte in der Szene der Familienblogger/Mütterblogs eine heiße Diskussion um eine israelische Studie – und deren Kernaussage auf.

Die sehr fragmentierte Auseinandersetzung und das ständige Bloghopping, um auf dem Laufenden zu bleiben? Das störte mich. Also fasste ich relevante Literatur (Zeitungsartikel, TV-Beiträge, Radio-Beiträge und natürlich die ganzen Blogbeiträge!) in einem Artikel zusammen. Als kommentierte (und gänzlich subjektive) Lesesammlung bietet er eine Übersicht zur Thematik plus eine zeitliche Orientierungshilfe. Schließlich beziehen sich einige Blogbeiträge aufeinander. Da macht es Sinn, die Beiträge linear zu lesen.

Seit seiner Online-Stellung ist der Artikel der mit der höchsten Besuchsrelevanz auf dem Blog. Und wurde erst von der Brigitte Mom, kürzlich sogar von der Süddeutschen  (Update März 2016: Und in der FAZ auch) verlinkt. Guess what? Genau, die Besucherzahlen steigen. Wir werden mit dem Thema also noch mehr Leser erreichen. Die sich dann – vielleicht & hoffentlich – mit weiteren Beiträgen und Ideen auf dem Blog beschäftigen. Bei einem privaten, nicht-kommerziellen Projekt sind Besucher, Leser und Diskussionsbegeisterte (eben auch: Likes, Follower..) der Output, auf den es ankommt. Bei kommerziellen Projekten? Führt ein sehr guter Artikel eben auch zu direkter Conversion – bis hin zu Buchung, Kauf oder Auftrag.

Arbeitsaufwand bei Content Curation

Content Curation als Ergänzung zur eigentlichen Content- und Marketingstrategie? Macht kaum zusätzliche Arbeit. Aber bringt viele Pluspunkte beim Leser. Und – in meinem Falle – für mich selbst. Das Content Curation Praxisbeispiel als Arbeitserleichterung. Für mich.

Viel besser: Sie liefert klare Hinweise für externe Dienstleister (wie mich!), um sich in die Thematik einzulesen. Oder auf dem Laufenden zu bleiben.

Erklärungen zu Content Curation & Hinweise für den Start:

  1. Kerstin Hoffman, PR-Doktor: „Mach das Bild größer“ & „Sichtbarkeit im Web von 0 auf 100“
  2. Falk Hedemann, Espresso Digital: „Marken mit fremden Inhalten beflügeln“ (inklusive weiterführender Linkliste zum Thema)
  3. Moritz Orendt, Content Captain: „Wie du dich mit wenig Aufwand als Experte positionierst“

Sabrina

Texter halt. Berät, konzipiert und schreibt Inhalte rund ums Web. Arbeitet als Ghostwriter in Ihrem Namen: Blogs, Fachartikel, E-Books & Bücher.

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